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Neubeginn: 8 Tipps für dein Yoga zu Hause

Neubeginn

8 praktische Tipps, um Yoga zu Hause wirklich zu beginnen

Katja Bienzeisler Yogasitz
Sukhasana

Das unabhängige Üben - also das, was man zu Hause selbst tut - ist unerlässlich, wenn man im Yoga tiefer gehen will, vor allem, wenn Yoga zu einem Teil des Weges der Selbstentfaltung, des Wachstums und der Selbstfindung wird.

 

Das bedeutet, dass wir zusätzlich zum Yogaunterricht mit anderen, auch einige Zeit allein, ohne Lehrer, auf der Matte verbringen sollten.

 

Nur in der selbst geführten Praxis - wenn uns niemand anderes sagt, was wir tun sollen - wenn wir uns nur auf uns selbst verlassen können, wird Yoga zu einer intimen und kraftvollen Auseinandersetzung mit unserem Körper, unserem Geist und unserem Herzen.

 

Hier sind einige praktische Tipps, die dir helfen könnten, eine konsequente eigenständigen Yogapraxis zu fördern:

1. PLANUNG

Der erste Schritt besteht darin, sich einfach auf einen Tag und eine Uhrzeit festzulegen. Tragen deine Übungszeiten in den Terminkalender ein und halten dich daran, so wie du auch einen beruflichen Termin oder eine Verabredung zum Mittagessen mit einem Freund einhalten würdest. Erinnere dich auf zuverlässige Weise an diesen Termin. Ein Timer, Post-it-Notizen und Textnachrichten an dich selbst sind gut! 

2. Kleine Schritte

Gestalte deinen Plan realistisch und für dich absolut machbar. Berücksichtige, was sonst noch so alles in deinem Leben wichtig ist. Denke daran: du kannst immer mehr tun. Sei auch bereit, weniger zu machen, wenn es nötig ist. 10-15 Minuten täglich sind besser als nichts.

3. Sichtbarkeit

Wenn deine zusammengerollte Matte sichtbar in einer Ecke im Wohnzimmer steht und du diese immer wieder siehst, ist es wahrscheinlicher, dass du sie auch benutzt.

4. so früh wie möglich

Wenn du so früh wie möglich mit dem Üben beginnst, kann nichts anderes dazwischen kommen. So kannst du auch den ganzen Tag lang die Vorteile deiner Übungspraxis genießen, denn du hast bereits etwas für dich getan.

5. Akzeptanz

Erlauben dir, genau so zu sein, wie du gerade bist. Nimm dir zu Beginn einen Moment Zeit, um dich genau so bewusst und mit Wertschätzung anzunehmen. Lass mit einem Atemzug alles negative los und kehre zu dem Gefühl der Akzeptanz zurück. Zünde dir vielleicht eine Kerze oder ein Räucherstäbchen an. Schaffe dein eigenes, kleines Ritual.

6. Beginne mit etwas, was sich gut anfühlt

Jede noch so kleine angenehme Übung ist ein Anfang. Es kann ganz einfach sein, sich auf den Rücken zu legen, die Knie zur Brust zu beugen und sich herumzurollen. Es könnte sein, dass du in Balasana, der Kindposition, für einige Atemzüge verweilst. Ein paar Mal mit den Schultern rollen. Alles, was dir gut tut, ist richtig.

7. Journaling

Habe ein kleines Notizbuch bei dir. Achte darauf, wie du dich am Ende der Praxis fühlst und nimm dir ein paar Minuten Zeit, um die Wirkungen, Erkenntnisse oder Fragen deines Übens aufzuschreiben. Oder nimm die Wirkungen innerlich wahr und kommentiere sie. Die Artikulation deiner Yoga-Erfahrung hilft dir, die Vorteile einer unabhängigen Praxis zu erkennen, zu verarbeiten und auszubauen.

8. Dankbarkeit

Wie auch immer deine Praxis ausgesehen hat, selbst wenn sie hinter deine Erwartungen ist, sei dankbar, dass du sie durchgeführt hast. Du kannst das auf einfache Weise tun, indem du abschließend deine Handinnenflächen vor dem Brustkorb zusammenbringst, deinen Kopf neigst oder für einen Moment des bewussten Atmens und der Selbstverbundenheit inne hältst. Wenn du dich innerlich für deine Bemühungen bedankst, fällt es dir leichter, dran zu bleiben.

 

Viel Glück!

Vorlage zum ausdrucken

Damit dein Vorhaben funktioniert, drucke dir hier die Vorlage für eine kleine individuelle 30-Tage-Challenge aus und hänge sie dir an den Kühlschrank. So kannst du deinen Fortschritt festhalten und bleibst motiviert.

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